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Safaris

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Eine Routenbeschreibung der Masai Mara Safari mit Camp oder Lodge in der Masai Mara
Nashorn in der Masai Mara
Ein Flugzeug - Cessna - in der Masai Mara
zwei Eland-Antilopen in der Masai Mara
Flusspferde liegend im Sand am Ufer eines Flusses
Elefantenherde mit Jungtieren in der Masai Mara
zwei Geparden auf einem Hügel in der goldenen Savanne
Büffel im Schlamm in der Masai Mara
Gnuherde beim Fressen in der Masai Mara
drei Giraffen auf der ebenen Savanne in der Masai Mara
zwei Löwenjunge in der Masai Mara, die sich anschauen

Masai Mara Safari: Oloshaiki Camp

3-Tage/2-Nächte
pro Person ab: 1499 €

Das Masai Mara National Reserve im Südwesten von Kenia gehört zu den beliebtesten Safari-Zielen Afrikas. Die weiten Savannen, sanften Hügel und die Flüsse Mara River und Talek River bieten ideale Lebensräume für eine beeindruckende Tierwelt – darunter Löwen, Elefanten und viele weitere Tiere der berühmten Big Five. Eine Safari in der Masai Mara verbindet spektakuläre Tierbeobachtungen mit einzigartigen Naturerlebnissen.

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Masai Mara: 3-tägige Flugsafari im Oloshaiki Camp

Die Flugsafari Oloshaiki Camp Safari bringt Sie direkt in die Masai Mara mit Unterbringung im beliebten Oloshaiki Camp, welches sich in unmittelbarer Lage am Talek River befindet. Ihre Safari startet direkt von Ihrem Wunsch-Hotel – unsere Safari-Partner holen Sie ab und bringen Sie auch nach der Safari wieder zurück zu Ihrem Hotel.

Hotel finden

Ablauf der 3-Tage Safari im Oloshaiki Camp

  1. 1. Tag: Strandhotel - Masai Mara

    Am frühen Morgen werden Sie von Ihrem Hotel an der Süd- oder Nordküste von Mombasa oder Diani Beach abgeholt und zum Ukunda Airstrip oder zum Moi International Airport gebracht. Von dort startet Ihre komfortable Flugsafari in die Masai Mara. Nach einem etwa zweistündigen Flug erreichen Sie das berühmte Masai Mara National Reserve, eines der besten Safari-Gebiete Afrikas.

    Bereits am Airstrip beginnt Ihre erste Pirschfahrt durch die Masai Mara, während Sie zum idyllisch gelegenen Oloshaiki Camp am Talek River fahren. Nach dem Check-in genießen Sie das Mittagessen und eine entspannte Pause im komfortablen Zeltcamp.

    Am späten Nachmittag erwartet Sie eine weitere Safari-Pirschfahrt, bei der Sie mit etwas Glück Löwen, Elefanten oder Geparden entdecken können. Nach Sonnenuntergang kehren Sie ins Camp zurück und lassen den Tag gemütlich am Lagerfeuer oder im Restaurant ausklingen – vielleicht mit einem Glas Amarula, während Sie den Geräuschen der afrikanischen Nacht lauschen. Übernachtung im Oloshaiki Camp

  2. 2. Tag: Masai Mara

    Nach einem ausgiebigen Frühstück im Oloshaiki Camp starten Sie zu weiteren spannenden Pirschfahrten im Masai Mara National Reserve. Gemeinsam mit Ihrem erfahrenen Safari-Guide erkunden Sie die weiten Savannen und Flusslandschaften der berühmten Masai Mara Safari, die für ihre besonders hohe Raubtierdichte bekannt ist. Mit etwas Glück entdecken Sie Löwen, Geparden, Leoparden oder große Elefantenherden in ihrer natürlichen Umgebung.

    Vor dem Mittagessen kehren Sie zum Camp zurück und genießen eine entspannte Pause am Talek River. Am Nachmittag geht es erneut auf Safari-Pirschfahrt, um weitere faszinierende Tierbeobachtungen zu erleben. Alternativ können Sie – nach vorheriger Absprache mit Ihrem Fahrer – auch eine Ganztagespirschfahrt in der Masai Mara mit Picknick unternehmen.

    Am Abend erwartet Sie ein frisch zubereitetes Dinner im Camp, bevor Sie eine weitere Nacht mitten in der afrikanischen Wildnis im Oloshaiki Camp verbringen.

  3. 3. Tag: Masai Mara - Strandhotel

    Ihr letzter Tag im Masai Mara National Reserve beginnt mit einem entspannten Frühstück im Oloshaiki Camp. Anschließend checken Sie aus und fahren gemeinsam mit Ihrem Safari-Guide zum nahegelegenen Airstrip. Während dieser letzten Fahrt haben Sie noch einmal Gelegenheit, die beeindruckende Tierwelt zu beobachten und unvergessliche Fotos von Elefanten, Giraffen oder Antilopen aufzunehmen.

    Danach treten Sie Ihren Rückflug zum Ukunda Airstrip bei Diani Beach oder zum Moi International Airport in Mombasa an. Dort werden Sie bereits erwartet und bequem zurück zu Ihrem Hotel gebracht.

    Optional können Sie gegen Aufpreis eine Frühpirschfahrt in der Masai Mara buchen. Bei Sonnenaufgang starten Sie zu einer letzten Safari und erleben mit etwas Glück, wie Löwen auf die Jagd gehen. Auf Wunsch nehmen Sie Ihr Frühstück als Safari-Picknick mit und genießen es mitten in der Savanne – ein ganz besonderes Erlebnis. Bitte stimmen Sie den Ablauf hierfür am Vortag mit Ihrem Guide ab.

Leistungen (inklusive)

  • Pirschfahrten im Landcruiser
  • alle Transfers
  • Parkeintritte
  • Flüge wie beschrieben
  • alle Übernachtungen mit Vollpension
  • Trinkwasser während der Pirschfahrten
  • Flying-Doctors-Service bei Notfällen
  • englischsprachige Reiseleitung
  • Im Preis nicht enthalten:
    • Getränke in den Safariunterkünften
    • Trinkgelder, zusätzliche Ausflüge und persönliche Ausgaben

Termine & Preise

14.07.2026 - 31.10.2026
Preis pro Person im DZ
1959,00 EUR
01.11.2026 - 18.12.2026
Preis pro Person im DZ
1759,00 EUR
19.12.2026 - 01.01.2027
Preis pro Person im DZ
1860,00 EUR
02.01.2027 - 30.03.2027
Preis pro Person im DZ
1598,00 EUR
30.06.2027 - 13.07.2027
Preis pro Person im DZ
1759,00 EUR
14.07.2027 - 31.10.2027
Preis pro Person im DZ
1919,00 EUR
01.11.2027 - 18.12.2027
Preis pro Person im DZ
1759,00 EUR
19.12.2027 - 01.01.2028
Preis pro Person im DZ
1799,00 EUR
  • Preis pro Person bei Belegung mit zwei Erwachsenen im Doppelzimmer
  • Kinder unter 11 Jahren: 25 % Ermäßigung bei zwei Vollzahlern
  • Einzelbelegungspreis: Bitte fragen Sie uns
  • Preise vorbehaltlich

Nationalreservat: Masai Mara

Das Masai Mara National Reserve im Südwesten von Kenia, nahe der Grenze zu Tansania, zählt zu den bekanntesten Safari-Gebieten Afrikas. Berühmt ist das Reservat vor allem für die spektakuläre Great Migration: Jedes Jahr ziehen Millionen von Gnus, Zebras und Antilopen durch die weiten Savannen und überqueren dabei die Flüsse der Masai Mara auf der Suche nach frischen Weidegründen. Diese gewaltige Tierwanderung lockt zahlreiche Raubtiere an – darunter Löwen, Geparden und Hyänen – und macht eine Masai Mara Safari zu einem unvergesslichen Naturerlebnis. Besucher erleben hier nicht nur beeindruckende Tierbeobachtungen, sondern auch eine der spektakulärsten Naturschauspiele der Welt.

Die Masai Mara ist jedoch nicht nur Heimat einer außergewöhnlichen Tierwelt, sondern auch das traditionelle Siedlungsgebiet der Maasai. Die stolzen Nomaden leben seit Generationen in dieser Region und pflegen eine enge Verbindung zur Natur. Ihre farbenfrohe Kleidung, ihr traditioneller Schmuck und ihre Handwerkskunst sind ein faszinierender Teil der Kultur rund um die Masai Mara und geben Besuchern spannende Einblicke in das Leben in Ostafrika.

Oloshaiki Camp

Das idyllisch gelegene Oloshaiki Camp bietet eine authentische Unterkunft am Rand des Masai Mara National Reserve. Das kleine Safari-Camp verfügt über ein Restaurant und nur zwölf großzügige Safarizelte mit Blick auf den Talek River und die weiten Ebenen der Masai Mara.

Die komfortablen Zelte sind mit einem großen Doppelbett sowie einem Einzelbett mit Moskitonetz ausgestattet. Im hinteren Bereich befindet sich ein geräumiges Badezimmer mit Dusche und WC. Vor jedem Zelt lädt eine überdachte Terrasse mit Sitzgelegenheiten und Tisch zum Entspannen ein – ideal, um zwischen den Pirschfahrten die Natur zu genießen. Zusätzlich stehen bequeme Liegen bereit, auf denen Sie den Blick über die Savanne schweifen lassen können.

Erleben Sie die faszinierende Tierwelt der Masai Mara hautnah und genießen Sie unvergessliche Safari-Momente im Oloshaiki Camp. Jetzt Ihre Masai Mara Safari anfragen und die Wildnis Kenias selbst entdecken!

Bewertungen unserer Kunden

Lesen Sie gern die Erfahrungen unserer Reisenden und Kenia-Experten zur Masai Mara Oloshaiki Camp Safari und verschaffen Sie sich einen ersten Eindruck, um anschließend Ihre eigene Reise zu planen.

Safari Tours Empfehlung zur Masai Mara Oloshaiki Camp Safari

1. Tag

Die Safari Tours Expertinnen Susann Ziegner und Britta Lehmann berichten heute von ihrem ersten Safaritag in der Masai Mara mit der Unterkunft Oloshaiki Camp. Kenia ist und bleibt ein Safariland und auch für uns heißt es heute wieder Heia Safari. Dieses Mal haben wir eine 3-tägige Masai Mara Safari geplant.

Pünktlich um 8 Uhr hob unser Safariflieger vom Ukunda Airstrip ab. Der kleine Flughafen befindet sich in unmittelbarer Nähe der Strandhotels am Diani Beach. Alle Gäste, die dort Ihren ersten Teil Ihres Kenia-Urlaubs machen und bei uns eine Masai Mara Safari gebucht haben, starten von hier aus.

Nach gut zwei Stunden Flugzeit landeten wir gut und sicher in der Masai Mara, dem nördlichen Ausläufer der Serengeti in Tansania. Für die nächsten zwei Nächte haben wir das Oloshaiki Camp gewählt. Unser Fahrer wartete am Flugfeld bereits auf uns und brachte uns in das beliebte Zeltcamp. Bereits auf der Fahrt dorthin sind uns viele tierische Bewohner begegnet. Wir waren sehr gespannt auf unsere 3-tägige Safari im Mara Nationalreservat, denn im Moment ist die große Tierwanderung noch im Gange. Millionen von Gnus und Zebras befinden sich in der Masai Mara, die aber in wenigen Wochen ihren Rückweg nach Tansania antreten werden.

Im Camp angekommen, wurden wir freundlich mit einem kühlen Getränk und Erfrischungstüchern begrüßt. Das Mittagessen wurde uns auf der Terrasse unter großen Bäumen serviert. In den Bäumen konnten wir putzige Baumschliefer beobachten.

Um 16 Uhr erwarteten uns Esther und Bernard, zwei sehr erfahrene Guides vom Oloshaiki Camp zu unserer ersten Pirschfahrt. Wir konnten sofort etliche Tierarten beobachten. Unsere Fahrt führte uns weiter in das Mara Nationalreservat, wo uns nur kurze Zeit später das erste große Highlight erwartete.

Fünf Gepardenbrüder lagen unmittelbar am Wegesrand und dösten vor sich hin. Geparden sind oft Einzelgänger oder schließen sich in Teams von zwei Tieren zusammen, aber fünf Gepardenbrüder zusammen, das ist eine Seltenheit. Die Fünf haben ein ausgeklügeltes Jagdsystem entwickelt, von dem wir uns kurz darauf überzeugen konnten.

Denn von einem Moment auf den anderen setzten sich die Fünf in Bewegung und gingen ruhig in Richtung einer Herde von Gnus. Es hatten sich ein paar Jeeps versammelt, die ebenfalls die Geparden als Beobachtungsziel gewählt hatten. So standen ein paar Jeeps zwischen den Geparden und den Gnus. Blitzschnell sprintete der erste Gepard los, jagte durch die Landcruiser durch und verbiss sich in einem jungen Gnu.

Wir konnten kaum fassen, was wir da sahen. Vor unseren Augen spielte sich ein wilder Überlebenskampf ab. Der Gepard hatte sein Maul im Hals des Gnus. Aber das Gnu kämpfte mit aller Macht ums Überleben und stieß klagende Laute aus. Plötzlich ließ der Gepard ab und das Gnu-Junge rammte mit voller Wucht seine kurzen und spitzen Hörner dem Gepard entgegen. Der taumelte zurück und ließ sich ermattend ins Gras fallen.

Die anderen Gepardenbrüder nutzten den Moment und packten nun in Zusammenarbeit das Gnu. Nun hatten sie es erlegt und das Fleisch würde sie für heute sättigen. Wir wollten sie in Ruhe fressen lassen und entfernten uns von dem Schauspiel, zumal weitere Jeeps kamen. Was für ein Erlebnis! Und wir waren bei der Jagd dabei. Das war eine beeindruckende Erfahrung.

Als wir weiterfuhren meinte Esther: „Mal sehen, ob wir einen Leoparden sehen.“ Ob das gelingt? Leoparden sind scheue Einzelgänger. Um sie zu sehen, braucht es schon viel Glück und einen erfahrenen Guide. Daher wussten wir, dass man nicht zu viel erwarten sollte. Auf einer Ebene mit viel Baum- und Buschwerk angekommen, fuhr Esther sehr langsam. Hier könnte der Leopard sein.

Und tatsächlich, auf einem Baum konnten wir seine Beute entdecken, die er dort in Sicherheit gebracht hatte. Er musste sich also in der Nähe aufhalten. Ein paar Meter pirschten wir uns mit dem Jeep durch die Büsche und dann sahen wir den Leoparden. Ein Weibchen, wie uns Bernhard erklärte. Der Leopard streifte durch das Dickicht, aber wir konnten ihn zeitweise gut sehen. Doch dann verschwand er im dichten Holz. Aber wir hatten tolle Schnappschüsse von diesem schönen und eleganten Tier gemacht.

Nach dieser Beobachtung nahm Esther den Rückweg auf und wir konnten noch ein tolles Foto vom Sonnenuntergang in den schönsten Rottönen machen. Es war dunkel, als wir das Camp erreichten. Das Abendessen war fast fertig und die Tische liebevoll eingedeckt.

Nach dem Dinner ließen wir den Tag am Lagerfeuer ausklingen. Erst war nur das Knacken des Feuers zu hören, als wir ungekannte Klapp-Geräusche vernahmen. Wir fragten einen Camp-Angestellten, wer der Verursacher dieser Geräusche war und er zeigte mit seiner Taschenlampe auf einen der Baumschliefer. Dass diese kleinen Kerle solche Laute von sich gaben, hätten wir nicht gedacht. Wir sind gespannt auf den morgigen Tag, den wir wieder in der Masai Mara verbringen werden.

2. Tag

Unser zweiter Safaritag in der Masai Mara begann sehr früh. Halb 6 gab es Tee und Kaffee und pünktlich um 6 Uhr startete unsere Frühpirsch. Es war um diese Zeit noch dunkel und kühl, dennoch waren alle gut gelaunt und gespannt auf die nächsten Stunden.

Gleich nach der Abfahrt entdeckten wir Elefanten und Giraffen, ganz in der Nähe des Oloshaiki Camps. Unsere beiden Guides Esther und Bernhard hatten sich aber etwas ganz besonderes für diesen Morgen vorgenommen. Sie wollten uns unbedingt ein Nashorn zeigen. Diese Nachricht ließ unsere Herzen höher schlagen und schon fuhren wir weiter. Wir wussten, dass die Chancen, ein Nashorn zu sehen, nicht sehr groß sind, denn im gesamten Gebiet leben zur Zeit ca. 45 Spitzmaulnashörner. Aber wir hatten großes Vertrauen in die beiden.

Das Wetter spielte mit und so hatten wir einen tollen Sonnenaufgang in den schönsten Farben, den wir natürlich mit der Kamera festgehalten. Am Horizont sahen wir die ersten Heißluftballons aufsteigen. Wer sich während seiner Masai Mara Safari etwas ganz besonderes gönnen möchten, kann bei Safari Tours eine Ballon Safari buchen. Bitte fragen Sie uns.

Aber weiter ging es auf Nashorn-Suche. Esther und Bernhard steuerten ein Gebiet an und spähten durch das Fernglas. Wahrscheinlich war in dem größeren, stark bewachsenen Areal das Nashorn heimisch. Dann sollten wir uns festhalten und Esther trat aufs Gas. Bald darauf entdeckten wir ein schwarzes Nashorn, einen Bullen, wie uns Bernhard erzählte.

Das Nashorn-Männchen kam aus dem Dickicht heraus und präsentierte sich uns. Dann klickten die Fotoapparate. Das Nashorn ließ sich aber nicht aufhalten und marschierte an uns vorbei. Esther fuhr rückwärts und lenkte den Jeep wieder so, dass das Nashorn auf unserer Höhe war. Ein atemberaubender Anblick – so nah hatten wir noch nie ein Nashorn gesehen.

Das mussten wir erst einmal verdauen. Es war Zeit für das Buschfrühstück, das wir anschließend unter einer Akazie einnahmen. Das Oloshaiki Camp hatte für jeden ein Frühstückspaket vorbereitet, das wir nun auf Klappstühlen verzehrten. Eine idyllische Atmosphäre war das, um uns herum die Weite der Savanne, in der Ferne ein paar Gazellen und Gnus.

Auf dem Rückweg zum Camp konnten wir noch eine große Gruppe Geier und einige Büffel, die gerade ein Schlammbad nahmen, beobachten. Als wir in unserem Camp ankamen, war es bereits nach 11 Uhr und wir mussten die Eindrücke des heutigen Vormittags erst einmal sacken lassen.

Es war 16 Uhr und unsere nächste Pirschfahrt folgte mit vielen spannenden Momenten. Die ersten Tierbeobachtungen ließen nicht lange auf sich warten. So sahen wir bald eine große Gruppe von Elefanten, darunter einige Jungtiere. Wer zu dieser Jahreszeit eine Masai Mara Safari macht, kann überhaupt viele Tiere mit ihrem Nachwuchs entdecken. Besonders drollig finden wir ja Löwenbabys. Und das war auch das nächste Ziel.

Bernhard und Esther wollten uns eine Löwenfamilie zeigen und so kam es dann auch. Die beiden glänzen mit ihrer Erfahrenheit und ihrem unheimlichen Gespür für die Tierwelt. Nach nur kurzer Zeit stoppte unser Safarijeep an einer großen im Gras liegenden Löwenfamilie. Die Familie bestand insgesamt aus 2 Löwen-Männchen, 4 Löwen-Weibchen und 11 Jungen. Die beiden Löwen-Männchen waren wohl gerade ausgeflogen, so dass wir nur die Löwenmütter mit ihrem Nachwuchs beobachten konnten. Der Anblick war einfach allerliebst.

Die Löwen-Babys, vier und fünf Monate alt, wie uns Bernhard erklärte, tapsten durch das Gras und wimmelten durcheinander. Wir wussten nicht, wo wir zuerst hinschauen sollten. Ein Löwenkind spielte mit Mamas Schwanz. Das andere kletterte über die anderen hinüber. Wieder andere neckten sich gegenseitig und tollten umher. Die Löwenmamas dösten vor sich hin oder putzten sich. Lange Zeit beobachteten wir dieses Treiben.

Dennoch mussten wir den Rückweg antreten, denn es dämmerte mittlerweile. Kurz vor Erreichen des Camps trafen wir noch auf eine weitere Gruppe Elefanten. Esther stoppte das Auto und machte den Motor aus. Seelenruhig und ganz leise liefen die Elefanten direkt an uns vorbei und fraßen Gras und Buschwerk ab. Die Elefanten waren so nah, kaum zwei Meter trennten uns. Alle hielten die Luft an. Was für ein Moment. Zurück im Oloshaiki Camp, es war schon dunkel, erwartete uns das Personal zum Abendessen. Heute wurde ein afrikanisches Buffet mit vielen regionalen Gerichten serviert. Nach dem Dinner bei Kerzenlicht fielen wir müde ins Bett.

3. Tag

Pünktlich um 6 Uhr startete Esther den Safarijeep und wir machten uns auf Tierbeobachtung. Bisher hatten wir sehr viel Safariglück, denn bereits nach der zweiten Pirschfahrt hatten wir alle Vertreter der Big Five vor die Kameralinse bekommen. Dazu gehören Elefanten, Löwe, Büffelherden, Leopard und Nashorn. Es konnte einfach nicht besser laufen.

Das Masai Mara Gebiet ist ganzjährig ein Garant für sensationelle Tierbeobachtungen. Doch in der Zeit zwischen Juli und September ist die Masai Mara noch spannender, denn es halten sich große Gnu- und Zebraherden hier auf. In einigen Wochen setzen sie ihre große Wanderung Richtung Tansania fort.

Wir wollten gern nochmal die große Löwenfamilie von gestern sehen und so machten wir uns auf die Suche. Unsere erfahrenen Safariguides kennen die Masai Mara wie ihre Westentasche und so dauerte es auch nicht lange, bis wir das Löwenrudel tatsächlich wiederentdeckten. Diesmal waren alle Mitglieder der großen Familie zu sehen: 2 Männchen, 4 Weibchen und 11 Jungtiere. Es bot sich ein besonderes Schauspiel, denn die Löwengruppe hatte in der Nacht vier ausgewachsene Gnus gerissen.

Wo wir auch hinsahen, lagen die Beutetiere im Gras verteilt und wurden genüsslich verspeist. Es wurde von jeder Seite gezogen und gezerrt, Knochen knackten, blutige Schnauzen, wo man auch hinsah. Fast eine Stunde genossen wir den Anblick dieser wunderbaren Szene. Alle Bäuche waren schon sichtlich gefüllt, so dass sich die ersten Tiere faul ins Gras legten. Andere putzten sich und einige Löwenkinder versuchten die erwachsenen Löwen zum Spielen aufzufordern. Plötzlich wurden alle aufmerksam.

Alle Blicke, auch die der Jungtiere, richteten sich auf eine große Büffelherde, die in etwa 100 Metern Entfernung vorbei zog. Auch die Büffel blieben wie angewurzelt stehen. Wir fragten unsere Guides, warum sich die Tiere gerade so verhalten. Sie erklärten uns, dass Löwenbabys nicht selten von Büffeln totgetreten werden. Auf einmal verschwanden alle Löwenjungen in einem Busch und es dauerte ein paar Minuten, bis die Büffelherde weiterzog. Nach und nach kamen die Löwenkinder wieder aus ihrem Versteck, immer unter wachsamen Blicken ihrer Mütter. Wir hatten genug tolle Bilder gemacht und setzten zufrieden unsere Fahrt fort.

Wir fuhren weiter in Richtung Mara Fluss. Es dauerte nicht lange, bis wir die nächsten Jäger der Natur entdeckten. Es waren wieder die fünf Geparden. „The five brothers“, wie unsere Guides immer sagten. Sie hatten sich einen großen Termitenhügel als Schlafplatz ausgesucht und dösten in der Sonne vor sich hin. Von den Fahrzeugen ließen sie sich absolut nicht stören. Wir machten noch ein paar Bilder und fuhren weiter. Bis zum Mara River hatten wir noch ein ganzes Stück Fahrt vor uns.

Esther stoppte den Jeep direkt am Ufer des Mara Flusses und Bernhard stieg aus, um die Umgebung zu sichten. Erst dann durften wir aus dem Auto klettern. Esther ging mit uns ein Stück zu Fuß am Ufer entlang, so dass wir einen guten Ausblick auf eine große Gruppe von Flusspferden hatten. Auf der anderen Uferseite lagen einige Krokodile in der Sonne.

Als wir zurück zu unserem Safarijeep gingen, hatte Bernhard bereits Tisch und Stühle für unser Buschfrühstück aufgebaut. Es war eine atemberaubende Kulisse, direkt vor uns der Mara Fluss mit den schnaubenden und grunzenden Flusspferden. Ohne viel zu sagen genossen wir unser Frühstück und saugten zufrieden den Moment in der Natur in uns auf.

Zurück im Oloshaiki Camp müssen wir uns bereits auf unsere Abreise vorbereiten. Eine spannende und hochinteressante Safari war zu Ende. Das Team servierte uns noch ein zeitiges Mittagessen, dann holte uns Esther für die Fahrt zum Flugfeld ab. Dort angekommen, verabschiedeten wir uns von Esther und stiegen in den Safariflieger ein. Irgendwie ein trauriger Moment. Es war eine so unglaubliche Zeit auf unserer Kenia Safari.

Häufig gestellte Fragen

Was ist das Besondere am Oloshaiki Camp?

Das Oloshaiki Camp zeichnet sich durch seine herzliche Gästebetreuung, seine erstklassige Lage direkt am Talek River, die Nähe zur Great Migration und die Möglichkeit aus, die reiche Tierwelt Afrikas hautnah zu erleben. In unabhängigen Bewertungen sind Gäste besonders von den gemütlichen Zelt-Unterkünften und den organisierten Safaris begeistert.

Wie lange dauert die Masai Mara Safari ins Oloshaiki Camp?

Die Safari in das Masai Mara National Reserve dauert in der Regel 3 Tage und 2 Nächte. Sie starten morgens von der Küste bei Mombasa oder Diani Beach und fliegen per Flugsafari direkt in die Masai Mara. Vor Ort unternehmen Sie mehrere Pirschfahrten und übernachten im Oloshaiki Camp.

Wann ist die beste Reisezeit für eine Masai Mara Safari?

Die Masai Mara Safari ist grundsätzlich das ganze Jahr über möglich. Besonders spektakulär ist die Zeit von Juli bis September, wenn während der Great Migration Millionen Gnus und Zebras aus dem Serengeti National Park in die Masai Mara ziehen. Auch in den übrigen Monaten sind hervorragende Tierbeobachtungen möglich.

Ist die Masai Mara Safari auch für Einsteiger geeignet?

Ja, diese Flugsafari in die Masai Mara ist ideal für Gäste, die während ihres Badeurlaubs an der kenianischen Küste eine kurze, aber intensive Safari erleben möchten. Durch den Flug sparen Sie lange Fahrzeiten und erreichen schnell eines der besten Safari-Gebiete Afrikas.

Was sollte man für eine Masai Mara Safari einpacken?

Für eine Safari im Masai Mara National Reserve empfehlen sich leichte, atmungsaktive Kleidung in neutralen Farben, eine Kopfbedeckung, Sonnencreme, Fernglas und eine Kamera mit Zoom. Auch eine leichte Jacke für die kühleren Morgenstunden während der Pirschfahrten ist sinnvoll.

Ist eine Flugsafari oder eine Jeep-Safari in die Masai Mara besser?

Eine Flugsafari in die Masai Mara ist besonders komfortabel und spart viel Zeit. Der Flug von Mombasa oder Diani Beach zum Masai Mara National Reserve dauert etwa zwei Stunden. Eine Jeep-Safari hingegen dauert deutlich länger, bietet aber zusätzliche Eindrücke der kenianischen Landschaft unterwegs.

AGB und rechtliche Hinweise

ACHTUNG! Wetter- und naturbedingte Änderungen der Tour sowie Änderungen der Unterkünfte ausdrücklich vorbehalten! ZWISCHENVERKAUF & ÄNDERUNGEN VORBEHALTEN! Der Veranstalter dieser Safari ist BushAdventure.

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